Steinbocktour - Allgäu Durchquerung

Auf in die Allgäuer Hochalpen. Ja - ich hatte es mir in den Kopf gesetzt und ich wollte diese Tour machen. Auch alleine. Die Steinbocktour führt auf etwa 60 Kilometer Länge vom Fellhorn bei Oberstdorf durch die Allgäuer Alpen. 7 Hütten, ein Rucksack und Ich. Nicht ganz - auf meinem Weg durch die Berge lernte ich ganz viele tolle Menschen kennen und ich war alles andere als alleine. Eine super Erfahrung, die ich absolut nicht bereue! Neben Bergen, Almkühen und Murmeltieren gab's natürlich auch ganz viele Steinböcke zu sehen. Eine super schöne lohnenswerte Tour.

 

 

Tag 1

Nachdem ich 8 Stunden im Auto saß und mein Auto sicher abgestellt hatte, stieg' ich sofort zur ersten Hütte auf.

Es war absolut fantastisches Wetter. Ich wählte den Aufstieg über den Fellhorngrat,

eine wunderschöne Gratwanderung bis zur Fiderepasshütte.

Tag 2

Der zweite Tag startete mit vielen Wolken, aber irgendwie hatte das auch etwas ganz mystisches,

ich fands überhaupt nicht schlimm! Regenkleidung und wärmere Kleidung sollte man bei der Tour unbedingt dabei haben!

Tag 3

Peter, Michi, Isa und Elisa lernte ich auf der Mindelheimer Hütte kennen. Und so zogen wir am nächsten Tag

zusammen los in Richtung Rappenalptal.

Die Wege wurden jetzt schon deutlich alpiner und anspruchsvoller.

Tag 4

Diese Etappe ist mit Sicherheit ein Highlight der Tour. Es geht über den Heilbronner Wegvom hohen Licht, durch das Heilbronner Thörle, hinauf auf eine Stahlleiter die senkrecht in Richtung Wolken ragt. Über eine kleine Alubrücke geht der Weg weiter durch eine traumhafte Bergkulisse. Für mich ging es ab dort wieder alleine weiter, denn mein Weg führte weiter bis zum Waltenbergerhaus. 

Die Rappenseehütte von oben
Die kleine Aluleiter oben auf dem Heilbronner Weg
Das Waltenbergerhaus

Wo sich früher noch ein 130 Jahre altes Steinhaus befand, steht seit 2017 das Walternberger Haus, ein moderner Holzbau mit super gemütlichen Zimmern! Das Waltenberger Haus zählt zu den wenigen Alpenvereinshütten im Allgäu, die über den Hubschrauber versorgt werden müssen. Direkt an der Hütte konnte man den Steinböcken zusehen, bis irgendwann die Sonne hinter den Bergen verschwand.

 

Tag 5

Mit Steinböcken ging auch meine nächste Etappe weiter, bis zur Kemptner Hütte. Heute erwartete mich ein riesiges Schneefeld, welches man überqueren musste. Da ich den Weg nicht alleine ging, war der Weg gut eingetreten.

Tag 6

Ich machte mich sehr früh auf, denn es lag eine lange Etappe vor mir. Für den Anblick dieses kleinen Steinbock-Babys hat es sich allemal gelohnt. Eine schöne Gratwanderung stand auf dem Plan. Bevor ich am Grat ankam, ging es erst über ein steiles Geröllfeld, und engen rutschigen Pfaden entlang - besser man läuft hier zu zweit. Dank des schönen Wetters gab's dann auch die Panorama-Berg-Kulisse zu sehen. Richtig schön!!

Tag 7

Die letzte Etappe war weniger anspruchsvoll, dennoch schön zu gehen! Im Edmund Probst Haus übernachtete ich ein letztes Mal, bis ich am nächsten Morgen ins Tal abstieg. Die Abflugsvariante per Gleitschirm musste ich mir aufgrund schlechter Windverhältnisse aus dem Kopf schlagen. Schade :) 

Kommentare

Es sind noch keine Einträge vorhanden.
Bitte geben Sie den Code ein
* Pflichtfelder
Druckversion Druckversion | Sitemap
© SueLovesArt